BAV - Anzeiger 2020

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  • SV20_21
Die gesetzliche Rente reicht später nicht aus. Deswegen fördert der Staat neben der privaten... mehr

Neuerungen

  • Erhöhung der Entgeltumwandlung durch Zuschuss des Arbeitgebers
  • Zuschuss des Arbeitgebers in Höhe von 15 Prozent der Entgeltumwandlung (pauschaler Betrag der Sozialabgabenersparnis des Arbeitgebers durch die Entgeltumwandlung)
  • Geringere Eigenbelastungsquote
  • Höhere Entgeltumwandlung durch gestiegene Beitragsbemessungsgrenze

Die gesetzliche Rente reicht später nicht aus. Deswegen fördert der Staat neben der privaten Vorsorge die betriebliche Altersversorgung. Um die betriebliche Versorgung stärker zu verbreiten, verankerte der Gesetzgeber im Betriebsrentengesetz das Recht jeder Arbeitnehmerin und jedes Arbeitnehmers, Teile des Gehalts in eine betriebliche Versorgung zu investieren, d. h. Gehalt in Versorgungslohn umzuwandeln (Entgeltumwandlung). Durch das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz können ab 2020 bis zu 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze von 6.900 Euro, im Monat 552 Euro für die betriebliche Zusatzrente steuerfrei verwendet werden. Sozialversicherungsfrei bleiben weiterhin bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze, dies sind bis zu 276 Euro.

Ab 2020 ist der Arbeitgeber bei neuen Entgeltumwandlungsverträgen dazu verpflichet, seine durch die Entgeltumwandlung ersparten Sozialversicherungsbeiträge dem Altersvorsorgekonto des Arbeitnehmers gutzuschreiben. Vorgeschrieben sind 15 Prozent des Entgeltumwandlungsbetrages, insoweit der Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge tatsächlich einspart. Bezieht der Arbeitnehmer ein Bruttogehalt bis zur Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung von 4.687,50 Euro, beträgt die Ersparnis an Sozialversicherungsbeiträgen (Renten-, Kranken- Pflege- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge) mindestens 19,375 Prozent des Entgeltumwandlungsbetrages. Liegt das Bruttogehalt über der Beitragsbemessungsgrundlage in der Krankenversicherung sparen Arbeitnehmer und Arbeitgeber je zur Hälfte  Rentenversicherungsbeiträge in Höhe von 9,3 Prozent und Beiträge zur Arbeitslosenversicherung in Höhe von 1,25 Prozent, sodass der Arbeitgeber in diesem Fall 10,55 Prozent des Entgeltumwandlungsbetrags  für die betriebliche Altersversorgung des Beschäftigten zur Verfügung zu stellen hat.

 
Der Anzeiger "Betriebliche Altersversorgung 2020" zeigt Ledigen (Steuerklasse I), Verheirateten (Steuerklasse IV) sowie Verheirateten (Steuerklasse III) mit einem Monatsbruttogehalt zwischen 1.400 Euro bis 6.900 Euro die Einsparung an Lohnsteuer mit Solidaritätszuschlag und die Einsparung an Sozialversicherungsbeiträgen, wenn sie vom monatlichen Gehalt 100 Euro bzw. 276 Euro zusammen mit der  Beitragsersparnis des Arbeitgebers (pauschal  15 % des Entgeltumwandlungsbetrages) in die betriebliche Altersversorgung fließen lassen. Durch die Steuerersparnis und Einsparung an Sozialversicherungsbeiträgen kann der effektive Aufwand des Arbeitnehmers stark gesenkt werden. Zusammen mit dem neuen Zuschuss des Arbeitgebers zur betrieblichen Altersversorgung trägt der Arbeitnehmer effektiv häufig weniger als die Hälfte des für den Aufbau der bAV verwendeten Betrages.

Beispiel:
Ein lediger Arbeitnehmer mit einem Monatsbruttogehalt von 3.000 Euro wendet für seine betriebliche Altersversorgung (bAV) im Rahmen der Entgeltumwandlung einen Betrag von monatlich 100 Euro auf.
Dazu kommt die Sozialabgabenersparnis des Arbeitgebers in pauschaler Form in Höhe von 15,00 Euro. Durch die steuer- und sozialabgabenbefreite Entgeltumwandlung spart der Arbeitnehmer an Lohnsteuer mit Solidaritätszuschlag 26,56 Euro und 20,07 Euro an Sozialversicherungsbeiträgen. Dadurch wendet der Arbeitnehmer nur 53,37 Euro auf, sodass seine betriebliche Altersversorgung,in die 115 Euro fließen,  insgesamt mit 61,63 Euro gefördert wird.

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