Rentenanzeiger neue BL 2. Halbjahr 2019

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Den meisten Versicherten ist bekannt, dass die gesetzliche Rentenversicherung den Lebensstandard... mehr

Den meisten Versicherten ist bekannt, dass die gesetzliche Rentenversicherung den Lebensstandard nicht sichern kann. Unbekannt hingegen ist den meisten, was tatsächlich aus der gesetzlichen Rentenversicherung erwartet werden kann.

Im Rentenanzeiger 2. Halbjahr 2019 für die neuen Bundesländer (enthält die Rentenanpassung in Höhe von 3,93 Prozent zum 1. Juli 2019) ist für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem derzeitigen Monats-Bruttoarbeitsentgelt zwischen 1.200 Euro und der Beitragsbemessungsgrenze von 6.150 Euro die voraussichtlich zu erwartende Rente bei Erwerbsminderung und bei weiterer Beschäftigung bis zum Alter von 63, 65 und 67 Jahren angegeben. Die Altersrenten mit 63 und 65 Jahren sind mit dem Rentenabschlag für vorzeitige Renten berechnet.

Besonders herausgestellt ist die zu erwartende Altersrente unter dem Aspekt der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales angenommenen Lohn- und Rentenentwicklung. Danach wird die Rente geringer steigen als die Löhne, sodass das Rentenniveau sinkt und die Rente weniger vom Einkommen des Versicherten ersetzen wird. Im Rentenanzeiger sind die zu erwartenden Altersrenten mit 63, 65 und 67 Jahren mit Berücksichtigung der Rentenniveauabsenkung in heutiger Kaufkraft aufgezeigt.

Deutlich zeigt sich, dass sich die Lücke zwischen dem derzeitigen Nettogehalt des Versicherten und der nach Abzug des Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrags verbleibenden zu erwartenden Altersrente in heutigen Werten unter Einbeziehung der künftigen Lohn- und Rentenentwicklung vergrößert. Wie viel Kapital ein Versicherter benötigt, um die Versorgungslücke für die durchschnittliche statistische Rentendauer schließen zu können, weist der Rentenanzeiger zusätzlich aus.

Ein Lesebeispiel: Ein 40-jähriger lediger Angestellter mit einem Bruttogehalt von 3.000 Euro, könnte bei weiterer ununterbrochener Versicherungspflicht eine Rente mit 67 Jahren vor Steuern von 1.221 Euro erreichen. Jedoch fällt durch das Absinken des Rentenniveaus die Altersrente auf 1.048 Euro in heutiger Kaufkraft. Damit sichert die Altersrente nur 54 Prozent des Nettogehalts ab. Bei dem Nettogehalt von 1.958 Euro ergibt sich eine Versorgungslücke von 910 Euro. Um diese für die Rentendauer zu schließen, benötigt der Versicherte 233.033 Euro. Noch größer ist die Versorgungslücke bei vorzeitigem Beginn der Altersrente.

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