BAV - Anzeiger 2018

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Die gesetzliche Rente reicht später nicht aus. Deswegen fördert der Staat neben der privaten... mehr
Produktinformationen "BAV - Anzeiger 2018"

Die gesetzliche Rente reicht später nicht aus. Deswegen fördert der Staat neben der privaten Vorsorge die betriebliche Altersversorgung. Um die betriebliche Versorgung stärker zu verbreiten, verankerte der Gesetzgeber im Betriebsrentengesetz das Recht jeder Arbeitnehmerin und jedes Arbeitnehmers, Teile des Gehalts in eine betriebliche Versorgung zu investieren, d. h. Gehalt in Versorgungslohn umzuwandeln (Entgeltumwandlung). Durch das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz können ab 2018 bis zu 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze von 6.500 Euro, im Monat 520 Euro für die betriebliche Zusatzrente steuerfrei verwendet werden. Sozialversicherungsfrei bleiben weiterhin bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze, dies sind bis zu 260 Euro.

Der Anzeiger "Betriebliche Altersversorgung 2018“ zeigt Ledigen (Steuerklasse I), Verheirateten (Steuerklasse IV) sowie Verheirateten (Steuerklasse III) mit einem Monatsbruttogehalt zwischen 1.400 Euro bis 7.000 Euro, die Einsparung an Lohnsteuer mit Solidaritätszuschlag und die Einsparung an Sozialversicherungsbeiträgen, wenn sie vom monatlichen Gehalt 100 Euro bzw. 260 Euro in die betriebliche Altersversorgung fließen lassen. Durch die Steuerersparnis und Einsparung an Sozialversicherungsbeiträgen kann der effektive Aufwand des Arbeitnehmers bis zu 50 % gesenkt werden.

Ein Lesebeispiel:
Ein lediger Arbeitnehmer mit einem Monatsbruttogehalt von 3.000 Euro wendet für seine betriebliche Altersversorgung (bAV) im Rahmen der Entgeltumwandlung einen Betrag von monatlich 100 Euro auf.

Seine monatliche Lohnsteuer beträgt durch die bAV statt 446,08 Euro. nur 419,18 Euro. Somit spart der Arbeitnehmer 26,90 Euro an Steuern (Lohnsteuer mit Solidaritätszuschlag). Hinzu kommt noch die Einsparung an Sozialversicherungsbeiträgen von 20,67 Euro. Das ergibt eine Gesamtersparnis von 47,57 Euro.

Effektiv bringt der Arbeitnehmer nur 52,43 Euro für seine Betriebsrente auf, die mit monatlich 100 Euro angespart wird.

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