3-fach Vorsorge Anzeiger 2018

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Produktinformationen "3-fach Vorsorge Anzeiger 2018"

Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer sollte zusätzlich zu seiner gesetzlichen Rentenversicherung Vorsorge für das Alter treffen, um die unzureichende gesetzliche Rente aufzustocken. Bei dieser Vorsorge, die im betrieblichen und im privaten Bereich vorgenommen werden kann, hilft der Staat mit, in dem er die drei verschiedenen Gestaltungsformen der Vorsorge, die betriebliche Altersversorgung (bAV) als Entgeltumwandlung, die private Vorsorge als Basis-Rente und als Riester-Rente unterschiedlich fördert.

Bei einer betrieblichen Altersversorgung in Form der Entgeltumwandlung bleibt der in Versorgungslohn umgewandelte Gehaltsteil steuer- und sozialabgabenfrei.

Durch eine zusätzliche private Altersvorsorge in Form der Basis-Rente erwirbt die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer eine lebenslange Rente im Alter. Im Jahr 2018 können Sie 86 Prozent des Sparbetrags steuerlich als Sonderausgaben geltend machen.

Bei einer Riester-Rente erhält die Sparerin bzw. der Sparer eine Zulage vom Staat, die vom Familienstand und der Kinderzahl abhängt.


In dem 3-fach Vorsorgeanzeiger ist für eine Sparleistung von 4 Prozent des monatlichen Bruttogehalts die Höhe der staatlichen Förderung für die jeweiligen Vorsorgeformen angegeben.

Ein Lesebeispiel: Ein lediger Arbeitnehmer mit einem Monatsgehalt von 3.000 Euro erhält folgende Förderung vom Staat, wenn er 120 Euro monatlich für seine Altersversorgung aufwendet:

1. Bei einer betrieblichen Altersversorgung bleibt der in Versorgungslohn umgewandelte Gehaltsteil steuer- und sozialabgabenfrei. So spart der Arbeitnehmer 56,99 Euro monatlich an Steuern und Sozialabgaben. Sein Effektivaufwand für die betriebliche Altersversorgung beträgt nur 52 Prozent des umgewandelten Entgelts, 48 Prozent gibt es vom Staat.

2. Bei einer privaten Altersvorsorge in Form der Basis-Rente erhält der Arbeitnehmer eine lebenslange Rente im Alter. Seinen Sparbetrag von 120 Euro kann er im Jahr 2018 zu 86 Prozent als Sonderausgaben vom zu versteuernden Einkommen abziehen. Bei einem Jahresbruttogehalt von 36.000 Euro spart er an Einkommensteuer mit Solidaritätszuschlag 397,68 Euro (33,14 Euro im Monat). Dadurch wendet der Arbeitnehmer tatsächlich nur 86,86 Euro im Monat auf. An dieser privaten Vorsorge beteiligt sich der Staat mit 27,6 Prozent des Sparbetrags. Bis 2025 erhöht sich der absetzbare Sparbetrag jedes Jahr um 2 Prozentpunkte und vergrößert die Steuerersparnis.

3. Der Riester-Sparer erhält eine Zulage vom Staat. Für den Arbeitnehmer ohne Kinder beträgt die Zulage jährlich 175 Euro, solange der Arbeitnehmer 4 Prozent seines rentenversicherten Vorjahresgehalts (höchstens 2.100 Euro) einschließlich der Zulage in einen Riester-Rentenvertrag investiert.
Der Arbeitnehmer setzt seine Jahressparleistung von 1.440 Euro (4 Prozent von 36.000 Euro) als Sonderausgaben ab und erzielt einen die Zulage übersteigenden Steuervorteil in Höhe von 276,32 Euro. So beteiligt sich der Staat mit insgesamt 451,32 Euro (37,61 Euro im Monat) an der privaten Riester-Rente, dies sind 31,3 Prozent der Sparleistung.

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