Rentenanzeiger alte BL 2018

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Produktinformationen "Rentenanzeiger alte BL 2018"

Den meisten Versicherten ist bekannt, dass die gesetzliche Rentenversicherung den Lebensstandard nicht sichern kann. Unbekannt hingegen ist den meisten, was tatsächlich aus der gesetzlichen Rentenversicherung erwartet werden kann.

Im Rentenanzeiger 2018 ist für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem derzeitigen Monats-Bruttoarbeitsentgelt zwischen 1.250 Euro und der Beitragsbemessungsgrenze von 6.500 Euro die voraussichtlich zu erwartende Rente bei Erwerbsminderung und bei weiterer Beschäftigung bis zum Alter von 63, 65 und 67 Jahren angegeben. Die Altersrenten mit 63 und 65 Jahren sind mit dem Rentenabschlag für vorzeitige Renten berechnet.

Besonders herausgestellt ist die zu erwartende Altersrente unter dem Aspekt der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales angenommenen Lohn- und Rentenentwicklung. Danach wird die Rente geringer steigen als die Löhne, sodass das Rentenniveau sinkt und die Rente weniger vom Einkommen des Versicherten ersetzen wird. Im Rentenanzeiger sind die zu erwartenden Altersrenten mit 63, 65 und 67 Jahren mit Berücksichtigung der Rentenniveauabsenkung in heutiger Kaufkraft aufgezeigt.

Deutlich zeigt sich, dass sich die Lücke zwischen dem derzeitigen Nettogehalt des Versicherten und der nach Abzug des Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrags verbleibenden zu erwartenden Altersrente in heutigen Werten unter Einbeziehung der künftigen Lohn- und Rentenentwicklung vergrößert. Wie viel Kapital ein Versicherter benötigt, um die Versorgungslücke für die durchschnittliche statistische Rentendauer schließen zu können, weist der Rentenanzeiger zusätzlich aus.

Ein Lesebeispiel: Ein 40-jähriger lediger Angestellter mit einem Bruttogehalt von 4.000 Euro, könnte bei weiterer ununterbrochener Versicherungspflicht eine Rente mit 67 Jahren vor Steuern von 1.502 Euro erreichen. Jedoch fällt durch das Absinken des Rentenniveaus die Altersrente auf 1.276 Euro in heutiger Kaufkraft. Damit sichert die Altersrente nur 52 Prozent des Nettogehalts ab. Bei dem Nettogehalt von 2.437 Euro ergibt sich eine Versorgungslücke von 1.161 Euro. Um diese für die Rentendauer zu schließen, benötigt der Versicherte 263.733 Euro. Noch größer ist die Versorgungslücke bei vorzeitigem Beginn der Altersrente.

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