3-fach Vorsorge Anzeiger 2017

Menge Stückpreis
bis 9 4,95 € *
ab 10 4,60 € *
ab 25 4,35 € *
ab 50 4,10 € *
ab 100 3,95 € *

*Preise inkl. MwSt. zzgl. Versand

Sofort lieferbar

  • SV17_10
Jeder Arbeitnehmer kann zusätzlich zu seiner gesetzlichen Rentenversicherung Vorsorge... mehr
Produktinformationen "3-fach Vorsorge Anzeiger 2017"

Jeder Arbeitnehmer kann zusätzlich zu seiner gesetzlichen Rentenversicherung Vorsorge für das Alter treffen, um die unzureichende gesetzliche Rente aufzustocken. Bei dieser Vorsorge, die im betrieblichen und im privaten Bereich vorgenommen werden kann, hilft der Staat mit, in dem er die drei verschiedenen Gestaltungsformen der Vorsorge, die betriebliche Altersversorgung (bAV) als Entgeltumwandlung, die private Vorsorge als Basis-Rente und als Riester-Rente unterschiedlich fördert.

Bei einer betrieblichen Altersversorgung in Form der Entgeltumwandlung bleibt der in Versorgungslohn umgewandelte Gehaltsteil steuer- und sozialabgabenfrei.

Durch eine zusätzliche private Altersvorsorge in Form der Basis-Rente erwirbt der Arbeitnehmer eine lebenslange Rente im Alter. Im Jahr 2017 kann er 84 % des Sparbetrags steuerlich geltend machen.

Bei einer Riester-Rente Sparer erhält eine Zulage vom Staat, die von seinem Familienstand und der Kinderzahl abhängt.


In dem Anzeiger ist für eine Sparleistung von 4 % des monatlichen Bruttogehalts die Höhe der staatlichen Förderung für die jeweiligen Vorsorgeformen angegeben.

Ein Lesebeispiel: Ein lediger Arbeitnehmer mit einem Monatsgehalt von 3.000 Euro erhält folgende Förderung vom Staat, wenn er 120 Euro monatlich für seine Altersversorgung aufwendet:

1. Bei einer betrieblichen Altersversorgung bleibt der in Versorgungslohn umgewandelte Gehaltsteil steuer- und sozialabgabenfrei. So spart der Arbeitnehmer 57,54 Euro monatlich an Steuern und Sozialabgaben. Sein Effektivaufwand für die betriebliche Altersversorgung beträgt nur 52 % des umgewandelten Entgelts, 48 % gibt es vom Staat.

2. Bei einer privaten Altersvorsorge in Form der Basis-Rente erhält der Arbeitnehmer eine lebenslange Rente im Alter. Seinen Sparbetrag von 120 Euro kann er im Jahr 2017 zu 84 % als Sonderausgaben vom zu versteuernden Einkommen abziehen. Bei einem Jahresbruttogehalt von 36.000 Euro spart er an Einkommensteuer mit Solidaritätszuschlag 387,12 Euro (32,26 Euro im Monat). Dadurch wendet der Arbeitnehmer tatsächlich nur 87,74 Euro im Monat auf. An der privaten Vorsorge beteiligt sich der Staat mit 26,9 % des Sparbetrags. Bis 2025 erhöht sich der absetzbare Sparbetrag jedes Jahr um 2 %-Punkte und vergrößert die Steuerersparnis.

3. Der Riester-Sparer erhält eine Zulage vom Staat, die von seinem Familienstand und der Kinderzahl abhängt. Für den Arbeitnehmer ohne Kinder beträgt die Zulage jährlich 154 Euro, weil der Arbeitnehmer 4 % seines rentenversicherten Vorjahresgehalts (höchstens 2.100 Euro) einschließlich der Zulage in einen Riester-Rentenvertrag investiert.
Der Arbeitnehmer setzt seine Jahressparleistung von 1.440 Euro (4 % von 36.000 Euro) als Sonderausgaben ab und erzielt einen die Zulage übersteigenden Steuervorteil in Höhe von 298,56 Euro. So beteiligt sich der Staat mit 452,56 Euro (37,71 Euro im Monat) an der privaten Riester-Rente, dies sind 31,4 % der Sparleistung.

Zuletzt angesehen